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Hilfen und Unterstützung solange zuhause gepflegt wird

14. Oktober 2011  |  Kategorie: Die Demenz meines Vaters

Einen geliebten Angehörigen in ein Pflegeheim zu geben, ist eine schwierige und schmerzhafte Entscheidung. Diese Entscheidung ist immer mit dem Gefühl des Scheiterns bei den Angehörigen verbunden. Das schlechte Gewissen schlägt zu. Da hilft es oft auch nichts, wenn man sich täglich sagt, ich habe es nicht mehr geschafft. Man wünschte sich doch, es hätte eine bessere Lösung gegeben.

Möglichkeiten die wir im Vorfeld angeschaut und zum Teil auch genutzt haben, waren:

Häufig ist der tragende Pfeiler für die Pflege zuhause die Unterstützung der eigenen Familie, von Freunden und Nachbarn. Hier ist es eine konstante Herausforderung die Beziehungen nicht überzustrapazieren. Viele Menschen wenden sich ohnehin ab, wenn es um das Thema Krankheit geht. Viele Menschen haben Mühe sich mit Krankheit und Tod zu konfrontieren.

Die Beziehungen zu Familie und Freunden werden wieder ganz wichtig, wenn der Angehörige stirbt. Dann bricht das Lebenszentrum der Angehörigen weg, es entsteht eine Lücke, die gefüllt werden muss. Oft ist es in einer Pflegesituation nicht möglich, auch noch in Freundschaften zu investieren. Als Aussenstehender kann man sich das manchmal nicht vorstellen. Es ist auch eine Geldfrage. Ab einem bestimmten Stadium kann man Demente nicht mehr alleine lassen. Dann braucht man Betreuer und die müssen bezahlt werden. Bei knappen Renten liegt das oft nicht drin. So bricht der Sozialkreis weg und nach dem Tod der erkrankten Person ist es doppelt schwer.

Wenn du weitere Möglichkeiten für die Unterstützung und Pflege zuhause kennst und diesen Artikel ergänzen kannst, dann melde dich bitte bei mir.

Als Entscheidungsgrundlage für einen Platz in einem Heim stellte ich einige konkrete Tipps zur Heimwahl zusammen.

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